September 27, 2014
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– Zusammenfluss von Wirtschaft und Kultur

Bei seiner Gründung durch die Römer konnte sich die Stadt Koblenz, die 1992 bereits ihr 2000-jähriges Bestehen feierte, stolz beim lateinischen Namen „Confluentes“ nennen. Diese Bezeichnung, die übersetzt „zusammenfließen“ bedeutet, leitete sich von der geographischen Lage ab, denn Koblenz liegt im Norden von Rheinland-Pfalz und zwar genau dort, wo Rhein und Mosel sich treffen.

Im Laufe der 2000 Jahre war Koblenz zeitweise im Besitz der Römer, später nannten die Franken die Stadt ihr Eigen, im 19. Jahrhundert gehörte Koblenz kurzzeitig zu Frankreich, bevor es in den Besitz der Preußen und damit den späteren Deutschen überging.

Die lange und vielseitige Geschichte der Stadt prägte Koblenz besonders in Form von üppigen Bauten, Schlössern und Festungsanlagen. Mit den kulturellen Schätzen konnte Koblenz Besuchern seine Geschichte bewusst machen. Doch in seiner langen Geschichte entwickelte die Stadt auch eine florierende Wirtschaft. Diverse Maschinen- und Autozulieferer sowie Softwarefirmen und Banken sind in Koblenz ansässig. Daher gelingt es regelmäßig, die Arbeitslosigkeit der Stadt auf unter 9000 betroffene Personen zu reduzieren. Bei einer Einwohnerzahl von insgesamt 106000 Personen ist dies ein beachtlicher Wert.

Für seine Einwohner stellt Koblenz auch eine breitgefächerte Bildungslandschaft zur Verfügung. Neben mehreren Gymnasien und berufsbildenden Schulen stehen auch die Universität Koblenz-Landau und die Fachhochschule Koblenz zur Verfügung um die ansässigen Unternehmen mit Nachwuchskräften zu versorgen. Das erhofft sich zumindest der Stadtrat unter Oberbürgermeister  Eberhardt Schulte-Wissermann fungiert. Mit seinem neuen Leitbild aus dem Jahre 1997 zur Entwicklung der Stadtkonzeption soll unter Mitwirkung der Bevölkerung ein erneuertes und attraktives Oberzentrum entstehen.  Als Wirtschaftsschwerpunkt der Region will man die Lage am Schnittpunkt von Mosel und Rhein nutzen, um die Infrastruktur zu fördern und somit die Kaufkraft in der Region auszubauen. Auch das Kulturangebot soll erweitert werden und somit das Bewusstsein für das kulturelle Erbe der Stadt, das seit 2002 zum Unseco-Weltkulturerbe gehört, erneuert werden.

So kann man in Koblenz auch 2000 Jahre seiner Gründung nicht nur einen Zusammenfuß von Mosel und  Rhein erleben, sondern auch von Wirtschaft und Kultur erleben.

kundokripp
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